Gustaf Gründgens (1899-1963 nach Christus)
Der große Mephisto-Darsteller schuf auch beispielhafte Inszenierungen.
Der Schauspieler, Regisseur und Theaterleiter Gustaf Gründgens wurde am 22. Dezember
1899 in Düsseldorf geboren und entwickelte bereits als Kind seine Leidenschaft für das
Theater. Als Schüler von Max Reinhardt lernte er in
Berlin die Schauspielkunst, bevor er 1934 Intendant des Staatlichen Schauspielhauses
Berlin wurde.
Während der gesamten NS-Zeit verstand er es, sich mit den Nazis zu arrangieren
(weshalb er nicht unumstritten ist), und amtierte bis 1945. 1947 ging er für acht Jahre
als Generalintendant in seine Heimatstadt und wechselte 1955 zum Deutschen Schauspielhaus
nach Hamburg, wo er bis 1962 die gleiche Position bekleidete.
1948-52 war er außerdem Präsident des Deutschen Bühnenvereins. Sowohl auf der Bühne
als auch im Film beeindruckte Gründgens durch seine dämonische wie sinnliche
Darstellungskunst, die gepaart mit Eleganz und souveränem Intellekt, seine
schauspielerische Größe begründete.
Unvergessen sind seine Rollen als Hamlet und Mephisto. Er starb am 7. Oktober 1963 in
Manila.
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Diese Biographie präsentieren wir Ihnen als Gastbeitrag von Cethegus (nicht von uns bearbeitet oder verantwortet)