Humphrey Bogart (1899-1957 nach Christus)
Unvergessen: "Play it again, Sam".
Der Hollywoodstar wurde am 25. Dezember 1899 in New York geboren und gab als 22jähriger
sein Debüt am Broadway. 1930 ging er nach Hollywood, wo er zunächst ausschließlich
Gangsterrollen spielte. Anfang der 40er Jahre brachte ihm die Rolle des Detektivs Sam
Spade in John Hustons Erstling "Die Spur des Falken" nach Dashiell Hammetts
Roman ersten Ruhm. Der Film läutete Hollywoods "Schwarze Serie" ein, deren
zynische Detektive ganz von Bogart geprägt wurden. Zum romantischen Helden wurde er
schließlich in "Casablanca" (1943) von Michael Curtiz, mit dem er zur Kultfigur
wurde. Bei den Dreharbeiten zu Fritz Langs "Haben und Nichthaben" (1945) lernte
er seine spätere Frau Lauren Bacall kennen. Das Zusammenspiel der beiden wir hier auch im
Schwarze-Serie-Klassiker "Tote schlafen fest" von unübersehbarem erotischen
Knistern begleitet. Zur Zeit der Kommunistenjagd McCarthys setzten sich die beiden für
verfemte Kollegen ein und weigerten sich, vor dem Ausschuß auszusagen. Bogarts perfekte
Verkörperung des romantischen Antihelden zwischen Härte und Verletzlichkeit machte
seinen Mythos aus, dessen Konventionen bis heute das Kino prägen. Eine solche Rolle
brachte ihm 1952 den "Academy Award" (Oscar) für "African Queen" ein.
Er starb am 4. Januar 1957.
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Diese Biographie präsentieren wir Ihnen als Gastbeitrag von Cethegus (nicht von uns bearbeitet oder verantwortet)